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Die
Unabhängigkeits-bewegung Ghanas, der ehemaligen Goldküste,
begann im Jahre 1947 konkrete Formen anzunehmen, aber die
Führer wurden verhaftet und erst 1952 wieder freigelassen.
Kwame Nkrumah, der Vorsitzende der Nationalbewegung CCP, der
Convention People Party, wurde von Gouverneur Arden Clark
mit in die Regierung aufgenommen und erster schwarzer Premierminister
Ghanas.
Unter seiner Führung erreichte Ghana 5 Jahre später am 06.
März 1957 als erstes schwarzafrikanisches Land die Unabhängigkeit,
das gleichzeitig als Vollmitglied in das Commonwealth of Nations
aufgenommen wurde. Diese Mitgliedschaft besteht bis heute
fort.
Seit 1992 hat Ghana eine demokratische Verfassung und die
4. Republik gilt als demokratisch gefestigt. Ungeachtet dieses
politischen Fortschritts zählt Ghana wirtschaftlich auch heute
noch zu den ärmsten Entwicklungsländern der Erde.
Die Arbeitslosigkeit ist mit 30 % sehr hoch. Wegen der geringen
Ansätze zur Industrialisierung ist Ghana ein Agrarland und
60 % der Bevölkerung lebt in und in der Landwirtschaft von
der s.g. Subsistenzwirtschaft und von der Fischerei als reine
Selbstversorger ohne Überschussproduktion.
Ca. 50 % der Bevölkerung muss mit einem pro Kopfeinkommen
von weniger als 300 Euro im Jahr auskommen. 20 % der Kinder
leiden immer noch an unter Unterernährung durch ungerechte
Verteilung der Nahrungsmittel. Die Einschulungsquote im Grundschulbereich
beträgt ca. 60 %.
Allein in Accra sollen ca. 30.000 Kinder obdachlos in den
Strassen der Hauptstadt leben.
Aus diesem Grund wurde von Kwasi
Heiser, einem Wiesbadener mit Ghanaischer Abstammung, das
Hilfsprojekt "Go for Ghana" gestartet.
Es werden Gebrauchsgegenstände des
täglichen Bedarfs gesammelt, mit vollgepackten
40 Fuß - Containern nach Ghana gesendet und die Hilfsgüter
dort an Bedürftige verteilt..
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