Die Idee und die Gründe für Hilfe Afrika
Meine
Frau und ich sind in der Nachkriegszeit des 2. Weltkrieges in Deutschland
in sozial denkenden und handelnden Elternhäusern herangewachsen
und erzogen worden.
Wir waren sehr froh nur Friedenszeiten, Aufschwung und Wohlstand
erleben zu dürfen und haben zu keinem Zeitpunkt vergessen, dafür
dankbar zu sein, wie gut es uns in unserem Heimatland Deutschland,
im Verhältnis zu vielen anderen Menschen auf dieser Welt geht.
Die Ungerechtigkeit in der Welt und die große Armut vor allem in
den rückständigsten und ärmsten Entwicklungsländern haben wir immer
mit großem Mitgefühl, aber auch voller Ohnmacht und Empörung zur
Kenntnis nehmen müssen.
Wie drückt es Karl Heinz Böhm, der Initiator von der humanitären
Organisation Äthiopienhilfe, Menschen für Menschen so treffend aus,
Zitat: "Meine Triebfeder ist die große Wut, die ich über die Ungerechtigkeit
dieser Welt empfinde".
Wir spendeten Geld an bekannte Hilfsorganisationen sahen aber keine
Möglichkeit, einen persönlichen Beitrag leisten zu können. Diese
Einstellung änderte sich durch unsere Reisen in verschiedene Länder
Afrikas.
Wir begannen diesen Kontinent wegen seiner Besonderheit und seiner
freundlichen und fröhlichen Menschen zu lieben, die sich ihre Lebensfreunde
durch Armut und Not nicht nehmen lassen.
Afrikanisches Sprichwort : Wenn ich doch weiß, dass es mir morgen
nicht besser geht, kann ich doch heute schon fröhlich sein.
Wir überlegten, was man persönlich aktiv unternehmen könnte, um
den Menschen in Afrika zu helfen.
Die Idee zur Gründung eines Vereins für humanitäre Projekte in
Afrika wurde deshalb zu einem immer größeren Bedürfnis.
Der Besuch eines Trommel - Workshops bei unserem Trommellehrer
Tonton Soriba Sylla in seinem westafrikanischen Heimatland Guinea
brachte die Initialzündung und nach einem intensiven Gedankenaustausch
wurden wir gemeinsam zu den Initiatoren für die Vereinsgründung.

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