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In
Süd - Afrika kann man 15 Jahre nach Beendigung der Apartheit
und der Versöhnung unter dem 1. schwarzen Präsidenten Süd
Afrikas, Nelson Mandela, eine erhebliche Verbesserung der
Lebenssituation der schwarzen Bevölkerung feststellen.
Wir reisten im Jahre 1999 zum ersten Mal in die Republik
Süd Afrika (RSA). Heute 10 Jahre später ist die Veränderung
der sozialen Situation der Menschen sehr augenscheinlich und
fällt uns sehr positiv auf.
Gleichzeitig wird aber in Gesundheitsfragen, speziell bei
der nach Malaria schlimmsten Geisel Afrikas, der Immunschwäche
- Krankheit AIDS, die Situation immer kritischer. Eine verfehlte
Gesundheitspolitik der in der Zwischenzeit abgelösten Regierung
Mbeki und seine persönliche Ignoranz des tatsächlichen AIDS
- Problems, haben entscheidend dazu beigetragen.
Kwazulu - Natal ist die Region in der RSA mit der höchsten
Infektionsrate bei AIDS. Als Folge überleben viele Kinder
als AIDS - Waisen, die zum Teil von anderen Verwandten, sehr
oft von den Großeltern, groß gezogen werden müssen.
Aber leider haben sehr viele keine Verwandten mehr, da sie
alle weggestorben sind oder die Verwandten haben eigene Kinder
und sind mit der Zahl der zu versorgenden Kinder persönlich
und wirtschaftlich völlig überfordert. Diese ärmsten der armen
Waisen müssen dann einem Heim übergeben werden.
In
Vryheid, einer Kleinstadt im Herzen des nördlichen Kwazulu
- Natal haben das weiße Ehepaar Darleen und Danie van Tonder
im Jahre 2002 eine bewundernswerte Initiative ins Leben gerufen,
die seit 2010 von Karen Bauer weiter geführt wird.
In dem AIDS - Waisenhaus INKULULEKO (das Zuluwort für Freiheit)
werden in der Zwischenzeit 28 Waisenkinder, darunter viele
Babys, in vorbildlicher Weise betreut und für ein Leben in
zukünftiger FREIHEIT im Kreis und im Schutz einer neuen Familie
vorbereitet.
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